Deutsch: Gespalten von Gold und Blau; vorne ein aufrecht stehender, rot bewehrter schwarzer Bär, hinten über einem rotbezungten silbernen Stierkopf ein silberner Spitzturm.
Deutsch: Der Bär stammt aus dem Wappen der alten Benediktinerabtei St. Gallen. Er weist darauf hin, dass Scheidegg bis 1266 und dann wieder von 1532 bis 1571 zum ausgedehnten Besitz des Klosters gehörte. Scheidegg und Weiler waren Kellhöfe und damit Verwaltungsmittelpunkte des Klosters im Westallgäu. Im Gegensatz zum ähnlichen Wappen der Stadt St. Gallen in der Schweiz ist der Bär im Gemeindewappen ohne Halsband und in anderen Farben dargestellt. Die hintere Schildhälfte stellt das Siegelbild des ehemaligen Amanngerichts Altenburg dar, zu dem Scheidegg bis 1806 gehörte. Altenburg war St. Galler Ministerialensitz. Der Turm steht redend für die Burg. Der Stierkopf symbolisiert vermutlich den bäuerlichen Charakter des Gerichts. Die Urkunde mit dem Siegel des Amanngerichts liegt im Vorarlberger Landesarchiv.
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