Deutsch: Die Lilie wurde aus dem Wappen der schon im 8. Jahrhundert gegründeten und seither das Leben im Ort prägenden Benediktinerabtei Metten übernommen. Als Stifter gilt Karl der Große, für den im Spätmittelalter ein aus dem Reichsadler und den sechs silbernen Lilien Altfrankreichs zusammengesetztes Wappen erfunden wurde (apokryphes Wappen). Die zwei gekreuzten Stockhämmer verweisen auf den in der Umgebung von Metten verbreiteten Granitabbau. Steinplatten fanden schon beim Bau der romanischen Basilika im 12. Jahrhundert Verwendung; im 14. Jahrhundert erhielt das Kloster einen Altar aus Granit. Die Steinindustrie wird seit dem 19. Jahrhundert in größerem Stil betrieben; noch heute stehen mehrere Granitbrüche in Betrieb. Metten, bereits 1049 vorübergehend mit Marktrecht begabt, erhielt 1966 erneut den Titel Markt.
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