Deutsch: In Gold über einem linksgewendeten Mohrenkopf mit rotem Kragen, rotem Ohrring und roter Krone ein blauer blau gekrönter Großbuchstabe K, der von einem roten Halbmond und einer roten heraldischen Lilie beseitet ist.
Deutsch: Die Gemeinde Huisheim besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinde Huisheim und Gosheim. Die Gemeinde wünschte ein neues Wappen, das auf die Geschichte beider Orte eingeht. Der Großbuchstabe K weist auf die Reichsabtei Kaisheim hin, die 1516 eine Hälfte von Huishaum erwarb. Das Kloster war bereits seit 1237 oder 1240 im Ort begütert. Zur Unterscheidung von ähnlichen Abbildungen des Klosterwappens auf anderen kommunalen Hoheitszeichen wurden im Wappen von Huisheim die Farben des Klosterwappens umgekehrt. Halbmond und Lilie erinnern an das Stadtwappen von Wemding. Das städtische Spitalsstift war seit 1423 im Besitz des Kirchensatzes von Huisheim. Die Stadt gewann zunehmend Einfluss auf die Entwicklung des Ortes. Der Mohrenkopf aus dem Freisinger Hochstiftswappen weist darauf hin, dass Gosheim seit 793, also über 1000 Jahre, unter der Lehenshoheit des Hochstifts Freising stand.
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