Deutsch: In Blau eine bewurzelte Buche, belegt mit einem silbernen Hammer und einem silbernen Bergmannsschlägel an goldenen Griffen in schräger Kreuzung.
Deutsch: Die bewurzelte Buche wurde aus dem Wappen des Augustinerchorherrenstifts Rottenbuch übernommen, mit dem der Ort und die Wallfahrt Hohenpeißenberg bis zur Säkularisation 1803 eng verbunden war. Das Kloster war der wichtigste Grundherr und hatte seit mindestens 1516 eine Kapelle, später ein Hospiz und seit 1772 eine berühmte Sternwarte auf dem Hohen Peißenberg. 1780 wurde die Sternwarte zum ersten meteorologischen Observatorium auf der Welt ausgebaut. Hammer und Schlägel sind die heraldischen Symbole für Bergbau und erinnern an den seit 1837 intensiver betriebenen staatlichen Kohlebergbau am Peißenberg. Die Grubenverwaltung befand sich bis 1876 in Hohenpeißenberg, danach in Peißenberg. Der Bergbau erlebte in den 1960er-Jahren seine größte Blüte, wurde aber 1971 wegen Unrentabilität eingestellt. In der Tingierung des Gemeindewappens werden die bayerischen Landesfarben Weiß (Silber) und Blau aufgenommen.
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