Deutsch: Unter rotem Schildhaupt, darin drei silberne Spitzen, in Blau zwei schräg gekreuzte goldene Abts- bzw. Bischofsstäbe, unterlegt von einer silbernen Kette; im oberen Winkel ein silbernes Ahornblatt, im unteren eine goldene Weintraube.
Deutsch: Güntersleben gehörte seit dem 16. Jahrhundert zum Territorium des Hochstifts Würzburg. Größter Grundherr war seit dem Mittelalter das Würzburger Kloster St. Stephan, das zugleich das Patronat über die Pfarrkirche von 1345 bis 1802 innehatte. Der fränkische Rechen im Schildhaupt und die Bischofsstäbe erinnern an die beiden geistlichen Herrschaftsinhaber. Die Weintraube deutet auf den traditionsreichen Weinbau hin und steht zugleich für den heiligen Maternus, dem die Pfarrkirche geweiht ist und der als Patron für das gute Gedeihen des Weines gilt. Auf die Wallfahrt zu diesem Heiligen weist die Kette hin, die ein Freigelassener aus den Türkenkriegen am Maternus-Altar angebracht hatte. Ein Gerichtssiegel, das durch Abdrucke aus der Zeit von 1640 bis 1752 belegt ist, zeigt den Heiligen Materunus, den Ortspatron von Güntersleben. Das Ahornblatt stellt die Lage der Gemeinde in waldreicher Umgebung wie den Gramschatzer Wald dar.
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