Deutsch: Gespalten von Rot und Silber; am Spalt vorne eine silberne Burg mit offenem Tor, hinten ein grüner Berg mit drei Spitzen, belegt mit einem silbernen Schlägel und einem silbernen Hammer in schräger Kreuzung.
Deutsch: Die Burg und der Berg stehen redend für den Ortsnamen. Die Burg war der Stammsitz der Herren von Burgberg, die bereits im 12. Jahrhundert erwähnt werden und bis 1327 nachweisbar sind. Ihre Burg stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und wechselte in der Folgezeit mehrfach den Besitzer. Im 16. Jahrhundert kam sie in den Besitz des Augsburger Bischofs Otto Truchsess von Waldburg (1543 bis 1573). Im Jahr 1566 wurde Burgberg Sitz des bischöflichen Pflegers. Als 1635 die Burg niederbrannte, wurde der Sitz nach Sonthofen verlegt. Heute sind noch Reste der Anlage auf der steil abfallenden Bergnase südlich des Ortes erhalten. Burgberg blieb bis 1803 im Besitz des Hochstifts Augsburg. Daran erinnern die Farben Rot und Silber. Der Berg stellt außerdem den nahe gelegenen Grünten dar. Hammer und Schlägel erinnern an die vom 17. bis zum 19. Jahrhundert betriebenen Erzgruben, in denen auch viele Burgberger Knappen arbeiteten. 1859 wurde der Erzabbau am Grünten eingestellt.
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