Deutsch: Die Brücke und der Mühlstein ergeben eine vollständig für den Gemeindenamen redende Bildkombination. Die Gemeinde führt diesen Namen erst seit 1948, nachdem sich Bruckmühl als wichtiger Gewerbestandort im westlichen Landkreis Rosenheim zum größten Ort der Gemeinde entwickelt hatte; zuvor hieß sie nach dem alten Hauptort und Pfarrsitz Kirchdorf a. Haunpold. Mühlstein und Brücke erinnern auch an das älteste Anwesen des Ortes, die an der Brücke über die Mangfall gelegene, 1325 erstmals genannte Mühle zu Bruck. Bruckmühl erhielt 1964 die Bezeichnung Markt. Das Bockshorn und die Farben Rot und Silber sind aus dem Wappen der Herren von Holenstein übernommen, die im Spätmittelalter in der Umgebung von Kirchdorf reich begütert waren. Die Adelsfamilie förderte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts den Neubau der Pfarrkirche, in der sich das Grabmal des Ritters Hans von Holenstein von 1483 befindet. Das Familienwappen ist auf diesem Grabstein, auf Siegeln und in der heraldischen Literatur überliefert.
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