Deutsch: Mit der Schrägteilung von Schwarz und Silber wird das Wappen der Herren von Abensberg in verwechselten Farben übernommen. Es verweist auf die Frühgeschichte des Marktes. Altmann II. aus der älteren Linie der Abensberger soll die Burg im frühen 13. Jahrhundert erbaut und die Siedlung begründet haben. Mit Altmanns Tod 1242 starb die ältere Abensberger Linie aus. 1291 gelangte Altmannstein in den Besitz des oberbayerischen Herzogs. 1331 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer dem Ort Rechte und Freiheiten der Stadt Rothenburg. Die Kleeblätter gelten als das eigentliche Ortszeichen. Das Ortswappen ist auf den Siegeln seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts überliefert. Der Beginn der Siegelführung in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts fällt mit dem Erwerb von Burg und Herrschaft Altmannstein als Pfandschaft durch die jüngere Linie der Abensberger zusammen. Erst nach dem Aussterben der Abensberger 1485 kam Altmannstein wieder an den Herzog von Bayern-München. Im 19. Jahrhundert wurde dem Wappen willkürlich ein Schrägbalken eingefügt und die Farbgebung mehrfach geändert.
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